Wissenswertes

Schriftarten und ihre Wirkung

Die Auswahl der Schriftart ist mit Sicherheit ein genauso heiß diskutiertes Thema, wie die Auswahl der Bilder für ein Buchcover.

Es ist eben alles eine Frage des Geschmacks. Dennoch gibt es auch für Schriftarten gewisse Grundregeln, die man bei der Auswahl beachten kann bzw. sollte. Schließlich haben Schriften, genau wie Farben, eine bestimmte Wirkung auf den Leser. Mit Sicherheit wird diese nicht auf jeden gleich sein, aber so im groben und ganzen kann man doch sagen, welche Schriftarten sich für welchen Roman besonders gut eignen.

 

Typografie ist eigentlich ein Thema für sich, um das sich bereits unzählige Bücher drehen. Deswegen möchte ich das hier nicht zu sehr vertiefen und einfach einen groben Überblick verschaffen, welche Schriftarten sich für welche Wirkung/Art des Romans besonders gut eignen.

 

Scriptschriften:

Handschriften:

Diese eignen sich meiner Meinung nach besonders gut für Liebesromane und Chick-Lit. Eigentlich alles mit Humor. Sie besitzen Schwung und wirken dadurch besonders lebendig.


Schreibschriften:

Diese eignen sich besonders, wenn ich etwas edel wirken lassen will. Sie haben einen sehr gleichmäßigen Schwung und wirken dadurch besonders elegant. Sie finden vorallem Platz in Liebes- und Fantasyromanen.


Wie ihr an den Beispielen schon seht, ist hier die Unterscheidung gar nicht so einfach und manchmal wirklich fließend.

 
Serfienschriften:

Schriften mit Serifen sind wohl mit die zeitlosesten überhaupt und man kann sie vielfältig einsetzen. Sie wirken modern, aber auch alt. Sie kommen elegant, aber auch schlicht daher und können deshalb besonders flexibel eingesetzt werden. Sie lassen sich auch gut kombinieren, zum Beispiel mit Scriptschriften. Wenn man sich unsicher ist, ist man mit einer schönen Serfienschrift eigentlich immer gut beraten.



Serifenlose Schriften:

Serfienlose findet man oft bei Krimis und Thrillern. Dicke serifenlose Schriften wirken monumental, dramatisch und stechen ins Auge.

Feine dagegen passen auch gut in Liebesromane, da sie sehr modern und schlicht wirken. Auch diese eignen sich zur Kombination mit Scriptschriften, um die Wirkungen zu mischen.




Wie seht ihr das? Empfindet ihr ähnlich bei diesen Schriftgruppen oder völlig anders?

 

In meinem nächsten Beitrag wird es wieder um Schriften gehen und zwar um Do’s & Don’ts. Interessiert euch noch mehr zu diesem Thema? Dann lasst mir einfach einen Kommentar dar.

Bis dahin!

 

Eure Linda